Zuerst klären, was möglich ist
Am Anfang steht keine Zeichnung, sondern eine Bestandsaufnahme: Wie viel darf auf dem Grundstück überhaupt bebaut werden, welche Abstände zum Nachbargrundstück sind einzuhalten, wie fügt sich der Anbau in die Umgebung ein? Antworten darauf geben der Bebauungsplan und, wo keiner besteht, die Einordnung in die vorhandene Bebauung. Das klärt man am besten, bevor Geld in eine ausgearbeitete Planung fließt.
Mit unserer Beratung fängt jedes Vorhaben an. Im Vorfeld verständigen wir uns mit Bauherren und Architekten, um eine wirtschaftlich günstige Konzeption zu erarbeiten – also eine Lösung, die genehmigungsfähig ist und sich mit vertretbarem Aufwand bauen lässt. Aus dieser Abstimmung entsteht der Bauantrag, nicht umgekehrt.
Der Anschluss an den Bestand entscheidet über den Aufwand
Ein Anbau ist bautechnisch anspruchsvoller als ein freistehender Neubau, weil zwei Gebäudeteile zusammenwachsen müssen, die unterschiedlich alt sind und sich unterschiedlich verhalten. Diese Punkte bestimmen den Aufwand:
- Gründung. Der neue Bauteil setzt sich anders als das bestehende Haus. Gründungstiefe und Anschluss müssen dazu passen.
- Wand- und Deckenanschluss. Wo die Decken des Anbaus auf die Bestandswand treffen, entscheidet sich, ob Höhen und Türöffnungen später zusammenpassen.
- Durchbruch zum Bestand. Jede Öffnung in einer tragenden Wand braucht einen Sturz und eine Abfangung – und einen Statiknachweis.
- Dach- und Fassadenanschluss. Hier entstehen die typischen Feuchteschäden, wenn Abdichtung und Entwässerung nicht sauber geplant sind.
- Wärmebrücken und Leitungen. Heizung, Wasser und Elektrik müssen aus dem Bestand mitversorgt werden; die Anschlüsse liegen selten dort, wo man sie braucht.

Die Terminkette hängt an den Übergaben
Rohbau oder Anbau führen wir kompetent aus, und mit unseren ortsansässigen Partnerfirmen decken wir alle Gewerke bis zur Fertigstellung ab. Der eigentliche Zeitgewinn entsteht nicht bei der einzelnen Arbeit, sondern an den Übergaben: Dach nach Rohbau, Fenster nach Dach, Innenausbau nach dichter Hülle. Wer die Reihenfolge einhält und die Termine früh bindet, verliert keine Wochen zwischen den Gewerken.
Witterung und Trocknungszeiten gehören in dieselbe Rechnung. Ein Rohbau, der im Spätherbst dicht wird, braucht beim Innenausbau mehr Geduld als einer, der im Sommer fertig steht – planbar ist das, wenn man es von Anfang an einkalkuliert.
Ein Ansprechpartner statt vieler Einzeltermine
Als Bauunternehmung beaufsichtigen und koordinieren wir sämtliche Gewerke Ihrer Baumaßnahme. Vom Spatenstich bis zur Schlüsselübergabe haben Sie nur einen Ansprechpartner – das ist bei einem Anbau besonders wichtig, weil Sie während der Bauzeit meist im Haus wohnen bleiben und täglich mitbekommen, was passiert. Inhaber Claus H. Albrecht ist Hochbautechniker und Maurer; Rückfragen von der Baustelle landen also nicht in einer Warteschleife.
Wie wir Bauantrag und Bauleitung im Einzelnen aufsetzen, lesen Sie auf der Seite Planung: Bauantrag und Bauleitung. Die Ausführung selbst beschreibt die Seite Rohbau und Anbau mit allen Gewerken.
Nächster Schritt
Sagen Sie uns, wo angebaut werden soll und wofür Sie den Raum brauchen. Wir sehen uns den Bestand an und besprechen mit Ihnen, was auf dem Grundstück möglich ist – am schnellsten telefonisch unter 0221 9723751.